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Die Goethe-Universität in Frankfurt bekommt ein neues Krebsforschungsinstitut. (Symbolbild)
Goethe-Uni in Frankfurt
Frankfurt

Viel Geld für den Kampf gegen Krebs

Von Friederike Tinnappel
11:38

Die Goethe-Uni wird auf dem Campus Niederrad ein neues Krebsforschungsinstitut bekommen. Land und Bund haben jetzt zusammen 97 Millionen Euro für das Frankfurt Cancer Institute zugesagt. Die Deutsche Krebshilfe wird sich mit 20 Millionen Euro beteiligen, teilte die Pressestelle der Goethe-Uni mit.

Diese Zusagen würden einen „Riesenfortschritt für die Universitätsmedizin Frankfurt, insbesondere für die Onkologie bedeuten“, so Professor Florian Greten, Direktor des Georg-Speyer-Hauses und Professor für Tumorbiologie am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität. „Das hebt unsere Arbeit auf ein neues Niveau.“

Außer dem Georg-Speyer-Haus werden in dem Institut das Paul-Ehrlich-Haus, das Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung vertreten sein. Das Konsortium möchte Laborergebnisse schneller als bisher in die klinische Praxis einbringen.

Im Frankfurt Cancer Institute werden Grundlagenforscher und Kliniker eng in interdisziplinären Teams zusammenarbeiten. Zusätzlich seien „Partner aus der Pharma-Industrie eingebunden“, heißt es in der Pressemitteilung.

Welche Auswirkungen Mutationen von Tumorzellen auf das gesunde Gewebe und auf das Immunsystem haben, ist eine der zentralen Aufgabenstellungen. Universitätspräsidentin Brigitta Wolff bedankte sich beim Land und beim Bund für die Unterstützung. Das Frankfurt Cancer Institute werde einen Beitrag zum wissenschaftlichen Verständnis von Krebs, aber auch zu einer zielgenaueren Krebstherapie leisten.

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