© Renate Hoyer, FR
Auch sie würden von der Fortentwicklung des Frankfurter Zoos profitieren: Brillenbärbabys Manu und Suyana.
Frankfurter Zoo
Frankfurt

Politiker wollen Zoo helfen

Von Claus-Jürgen Göpfert
18:59

Die Stadtregierung wird für eine „sukzessive Erneuerung“ des Frankfurter Zoos eintreten. Das hat Bürgermeister und Kämmerer Uwe Becker (CDU) am Dienstagabend im Gespräch mit der FR versichert. Becker sagte, er befürworte „eine Fortentwicklung des Zoos in einem verantwortbaren Zeitrahmen“. 

Der CDU-Politiker reagierte auf den Alarmruf des Zoodirektors Miguel Casares. Der hatte vor dem Römer-Kulturausschuss einen Neubau zahlreicher veralteteter Zoo-Anlagen bis zum Jahr 2032 gefordert. Geschehe dies nicht, werde der Zoo „vielleicht sogar untergehen“. 

Bürgermeister Becker legte sich nicht auf eine umfassende Erneuerung bis zum Jahr 2032 fest. Er sagte aber: „Es ist realistisch, dass in diesem Zeitrahmen eine Menge im Zoo geschehen wird.“ Becker versprach, dass sich in jedem künftigen Haushalt der Stadt „das Thema Zoo wiederfinden wird“. Als erstes werde man Geld für eine Zukunftsplanung bereitstellen. 

Auch Kulturdezernentin Ina Hartwig (SPD) sicherte Casares und dem Zoo ihre „vollste Unterstützung“ zu. Sie begrüßte es, dass der Direktor die Entwicklung der nächsten zehn bis fünfzehn Jahre jetzt zunächst in einem Konzept darlegen wolle. 

Für die dringendsten Reparaturen stünden dem Zoo Bauunterhaltungsmittel zur Verfügung. So könnten „Schäden zeitnah behoben werden“. 

Hartwig sagte, sie habe von Anfang an den neuen Zoodirektor darin bestärkt, seine Schwerpunkte für eine Weiterentwicklung des Frankfurter Zoos „in aller Klarheit und Entschiedenheit einzubringen“. Sie danke Casares dafür, dass er bereits in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit Ideen präsentiert habe. 

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