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Verschiedenfarbige Monster aus Indonesien beim Museumsuferfest in Frankfurt.
Museumsuferfest in Frankfurt
Frankfurt

1,8 Millionen Menschen am Main

Von Florian Leclerc
17:34

Das größte Kulturfest der Region ist am Sonntagabend mit einem spektakulären Feuerwerk zu Ende gegangen. Zum Museumsuferfest in Frankfurt kamen nach Angaben des Veranstalters geschätzt bis zu 1,8 Millionen Besucher. Kurt Stroscher vom Veranstalter, der Tourismus+Congress-Gesellschaft (TCF), zeigte sich angesichts dieser Besucherzahlen „sehr zufrieden“.

„Der kurze Schauer am Wochenende hat uns eher genutzt als geschadet“, sagte er. Die Luft habe sich abgekühlt, die Brandgefahr, etwa durch weggeworfene Zigarettenkippen, sei gemindert worden.

Das Sicherheitskonzept, das unter anderem Betonsperren am Main und Patrouillen der Polizei vorgesehen hatte, habe gut funktioniert. „Die Polizei hat ein paar Platzverweise erteilt, aber das ist bei einem Fest dieses Ausmaßes fast unvermeidlich“, sagte Stroscher. Der Sanitätsdienst habe einige Verstauchungen behandelt.

Die Polizei in Frankfurt berichtete von keinen außergewöhnlichen Ereignissen. Es habe „keine gravierenden Vorfälle“ gegeben, sagte der polizeiliche Führungsdienst auf Anfrage der Frankfurter Rundschau. Ein Abschlussbericht über die Einsätze während der dreitägigen Feier soll am Montag vorliegen.

Zu den Umsätzen an den Ständen konnte Stroscher noch keine Angaben machen. Die Standbetreiber seien aber „überwiegend zufrieden“ gewesen, sagte er. Für den Veranstalter TCF bedeute das Museumsuferfest allerdings ein Minusgeschäft. „Es ist leider nicht zu vermeiden, dass das Fest für uns defizitär wird“, sagte Stroscher, und verwies auf die erhöhten Anforderungen für die Sicherheit der Besucher. Gleichzeitig bringe das Museumsuferfest aber „Marketing- und Imageeffekte“ für die Stadt Frankfurt mit sich; auch der Tagestourismus sei in den letzten Tagen gestiegen. Wenn man diese Effekte gegenüberstelle, komme man zu dem Ergebnis: „Das Fest rechnet sich schon.“

Am Museumsuferfest hatten sich 23 Museen beteiligt. Insgesamt 16 Bühnen boten entlang der beiden Uferseiten von Freitag bis Sonntag ein Unterhaltungsprogramm.

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