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Eine Wahlkabine (Symbolfoto)
OB-Wahl in Frankfurt
Frankfurt

Was Frankfurter zur OB-Wahl wissen müssen

Von Georg Leppert, Monika Gemmer
14:49

Wann wird gewählt?
Der erste Wahlgang stand am 25. Februar 2018 an. Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten traten an, keiner erreichte in der ersten Runde 50 Prozent. Deshalb wird es zwei Wochen später, am 11. März 2018, zu einer Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern kommen, die im ersten Wahlgang am stärksten abgeschnitten haben: Peter Feldmann (SPD) und Bernadette Weyland (CDU).

Wie ist die Hauptwahl ausgegangen?
In der ersten Wahlrunde 25. Februar siegt Peter Feldmann ganz klar vor Bernadette Weyland. Auf Platz 3 folgt die Grüne Nargess Eskandari-Grünberg vor Janine Wissler von den Linken. Platz 5 machte Volker Stein, der als unabhängiger Kandidat ins Rennen ging. Hier die Ergebnisse im Detail.

Kommt zur Stichwahl eine Extra-Benachrichtigung?
Nein. Die Wahlbenachrichtigung zur Hauptwahl gilt auch für die Stichwahl. Falls Sie sie bereits entsorgt haben, dürfen Sie trotzdem wählen - Personalausweis nicht vergessen!

Wer darf wählen?
Jeder, der EU-Bürger ist, seinen Hauptwohnsitz mindestens seit drei Monaten vor dem Wahltag in Frankfurt hat und vor dem 26. Februar 2000 geboren wurde. Erstmals dürfen bei einer Wahl in Frankfurt also auch Menschen mitmachen, die in diesem Jahrtausend geboren wurden. Insgesamt gibt es etwa 503.000 Wahlberechtigte. So viele waren es bei einer OB-Wahl in Frankfurt noch nie. 80.000 Menschen, die abstimmen dürfen, haben keinen deutschen Pass, sondern sind Bürger eines anderen EU-Staats.

Wie viele Wahllokale gibt es ?
376. Darin arbeiten rund 4000 Helfer, wobei die Stadt noch Bewerber sucht. Sie sollen sich unter Telefon 069 / 212 - 40 400 melden. Als Aufwandsentschädigung gibt es 45 Euro beziehungsweise 50 Euro für Wahlvorstände. Insgesamt gibt es mit den Briefwahl-Bezirken 490 Wahlbezirke. Alle Ergebnisse aus den Wahlbezirken finden Sie hier.

Welche Wahlbeteiligung wird erwartet?
Nach einer Berechnungspanne schien es am Tag der Hauptwahl zunächst so, als würde Frankfurt auf eine Rekord-Wahlbeteiligung zusteuern. Tatsächlich lag die Wahlbeteiligung am 25. Februar bei 37,6 Prozent - und damit etwa so niedrig wie 2012.  Nach aller Erfahrung gehen bei der Stichwahl weniger Menschen zur Wahl als bei der Hauptwahl.

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