© (Daniel Wöller), FR
Shantel ist der Star auf dem Opernplatz.
„Rock gegen rechts“ in Frankfurt
Frankfurt

Rocken bis 22 Uhr – mindestens

Von Georg Leppert
17:18

Es gab nicht wenige Eintracht-Fans, die über den Termin des Festivals „Rock gegen rechts“ nicht glücklich waren. Denn das Konzert ist für den kommenden Samstag, 1. September, geplant. Ausgerechnet an diesem Tag aber tritt die Eintracht in ihrem ersten Heimspiel gegen Werder Bremen (15.30 Uhr) an. Da sich nicht wenige Fans des Bundesligisten auch gegen rechte Gewalt engagieren, war der Katzenjammer in den sozialen Netzwerken groß.

Am Montag hat das Bündnis aus mehr als 70 Organisationen, die das Konzert veranstalten, das genaue Programm vorgelegt. Danach steht fest: Die Eintracht-Fans können in aller Ruhe das Stadion verlassen – zum Auftritt von Shantel, dem Headliner des Tages, sind sie auf jeden Fall am Opernplatz. Denn der Musiker, der mit bürgerlichem Namen Stefan Hantel heißt, tritt mit seinem Bucovina Orchestar erst um 20.40 Uhr auf. Wenn nicht noch später. Denn sollte jemand zuvor für seinen Auftritt länger brauchen als geplant (wovon fast auszugehen ist), verschiebt sich der Ablauf nach hinten. Sprich: Der Tag muss nicht unbedingt um 22 Uhr enden.

Auftreten werden 13 Bands und Solokünstler. Neben Shantel dürfte die Sängerin Fee und die Coverband Alex im Westerland (spielt Songs von den Toten Hosen und den Ärzten) zu den bekanntesten zählen. Eröffnet wird das Konzert auf dem Opernplatz von Nachwuchsmusikern. Die Bands von Schillerschule, Ziehenschule und Riedberggymnasium hatten sich den Auftritt bei einem Wettbewerb verdient.

Doch es wird nicht nur Musik zu hören geben. Zwischen den Auftritten der Künstler treten die Organisatoren ans Mikrofon. Angesagt haben sich zudem Politiker: etwa die Bundestagsvizepräsidentinnen Petra Pau (Linke) und Claudia Roth (Grüne) sowie OB Peter Feldmann (SPD).

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