Frankfurt-Nord
Frankfurt

Neue Bäder für 161 Millionen Euro

Von Laura Franz
11:57

Im Juni hat der Magistrat dem „Bäderkonzept Frankfurt 2025“ zugestimmt, seither tourt Sportdezernent Markus Frank (CDU) mit den Plänen durch die Ortsbezirke. Am Donnerstag, 13. September, ist er zu Gast im Ortsbeirat 8. Dort wird er vor allem die drei Bäder-Großprojekte vorstellen. Dazu zählen der Abriss und Neubau des Rebstockbads, das neue Familienbad in Bornheim und ein Schwimmsportzentrum in Kooperation mit der Goethe-Uni. Letzteres sollen auch Schulen im Frankfurter Nordwesten für den Schwimmunterricht nutzen können.

„Ziel des Konzepts ist es, jedem Bad einen eigenen Schwerpunkt zu geben und es einmalig zu gestalten“, erklärt Frank. Langfristig sollen damit mehr Badegäste als bisher in die 13 Schwimmeinrichtungen der Bäderbetriebe Frankfurt (BBF) gelockt werden. „Es war ein langer Prozess, bei dem ermittelt wurde, was die Frankfurter sich für ihre Bäder wünschen“, so Stadtrat Frank.

Das letzte Frankfurter Bäderkonzept wurde 2004 beschlossen. Eine Aktualisierung war demnach längst überfällig. Die Con.Pro GmbH Kommunalberatung mit Sitz in Nürnberg hat daher in enger Abstimmung mit Beteiligten aus Politik, Verwaltung sowie Kooperationspartnern und Mitarbeitern der Bäderbetriebe eine Studie erarbeitet. Darin flossen auch die Bedürfnisse des Schul-, Vereins- und Leistungssports.

Für die drei Bäder-Großprojekte sind rund 161 Millionen Euro veranschlagt. Zusätzlich will die Stadt bis 2030 jährlich drei bis vier Millionen Euro in die Sanierung oder Erweiterung der übrigen zehn Schwimmbäder der BBF investieren.

Der Ortsbeirat 8 tagt am Donnerstag, 13. September, um 20 Uhr im Bürgerhaus Nordweststadt, Walter-Möller-Platz/Nidaforum 2.

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