Klimaschutz in Frankfurt
Frankfurt

Auftakt der Umweltschützer

Von Greta Zimmermann
08:03

Der Startschuss für die Klimaschutzprojekte aus Ginnheim, Heddernheim und Eschersheim ist gefallen. Seit Anfang des Jahres haben die Gewinner des Förderprojekts „Kurze Wege für den Klimaschutz“ erste Veranstaltungen auf den Weg gebracht. Im vergangenen Jahr hatten sich die drei Projekte mit Hilfe des Frankfurter Energiereferats beworben und gewonnen. Die FR stellt die drei Projekte in den kommenden Tagen vor.

Der Förderaufruf wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative ausgeschrieben. Die Initiative soll Nachbarschaftsprojekte unterstützten, die Bürgerinnen und Bürger dabei helfen, ihren Alltag klimafreundlich und ressourceneffizient zu gestalten. Zwei Jahre werden die Projekte vom Bund finanziert.

Insgesamt 112 Projekte wurden vom Umweltministerium bewilligt und mit 10,3 Millionen Euro unterstützt. Unter den Gewinnern sind sechs aus der Frankfurt. Diese Projekte, die sich mit der Unterstützung des Energiereferats beworben haben, bekommen zusätzliche Fördergelder von der Stadt.

Komplett erneuerbar bis 2050

Frankfurt hat sich das Ziel gesetzt, sich bis 2050 komplett mit erneuerbaren Energie zu versorgen. Damit verringert sich der CO2-Ausstoß um 95 Prozent gegenüber dem Stand von 1990. „Masterplan 100% Klimaschutz“ nennt sich das Projekt, das ebenfalls über die Nationale Klimaschutz Initiative vom Umweltministerium gefördert wird. Mit der Unterstützung der drei Nachbarschaftsprojekte möchte die Stadt ihrem Ziel näher kommen.

Während die „Ginnheimer Klimawerkstatt“ aus einem bestehenden Urban Gardening Projekt entstanden ist, sind die Gewinner „Heddernheim im Wandel“ und „Tortuga Eschersheim“ Projekte des Vereins Transition Town Frankfurt. Der Verein ist Teil einer weltweiten Bewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Nachhaltigkeit in Städten und Kommunen zu fördern.

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