© Rolf Oeser, FR
Touristen besuchen den Kaisersaal im Römer.
Tourismus in Frankfurt
Frankfurt

Zahl der Übernachtungen in Frankfurt steigt weiter

Von Steven Micksch
08:38

Zum neunten Mal in Folge sind die Gäste- und Übernachtungszahlen der Stadt Frankfurt gewachsen. Im ersten Halbjahr 2018 haben rund 2,8 Millionen Besucher in der Mainmetropole übernachtet. Das sind mehr als 158 300 Gäste mehr als im ersten Halbjahr 2017 und somit ein Plus von 5,9 Prozent. Auch die Übernachtungen insgesamt sind gestiegen - auf 4,9 Millionen, ein Plus von mehr als 331 100 (7,25 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

„Das ist die beste Halbjahresbilanz, seitdem es die Messung gibt“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Tourismus und Congress GmbH (TCF). Die stetig wachsenden Zahlen seien ein Zeichen dafür, dass die Anstrengungen der Stadt Früchte trügen.

Ein Abbruch des Trends nach oben sei nicht abzusehen. Allerdings kämen in den kommenden zwei Jahren nochmals bis zu 8000 Betten in der Stadt hinzu, so dass ein Wachstum unabdinglich sei, um die Auslastungszahlen beizubehalten, sagte TCF-Geschäftsführer Thomas Feda. Die Auslastung biete mit 50,8 Prozent insgesamt noch Luft nach oben. Allerdings werde besonders unter der Woche eine Auslastung von bis zu 85 Prozent erreicht. „Wir haben manchmal Wochen dabei, da liegt die Auslastung bei 98 Prozent“, sagte Feda. Gerade die Messen würden viele Übernachtungen generieren. Das zweite Halbjahr, so Feda, sei aus Erfahrung noch stärker als das erste Halbjahr. Frankfurt könnte somit erstmals die Marke von zehn Millionen Übernachtungen pro Jahr knacken.

Einen Vorgeschmack darauf könnte bereits der Juni geliefert haben: Er war mit 936 739 Übernachtungen und einem Plus von 12,9 Prozent zum Vorjahr mit großem Abstand der stärkste Monat des Halbjahres.

Der Großteil der Gäste (1,65 Millionen) kam aus dem Inland, der Rest (1,18 Millionen) aus dem Ausland, wobei über 190 000 Besucher aus den USA kamen. „Aber auch aus den Nachbarländern von Deutschland kommen viele Gäste nach Frankfurt“, sagte OB Feldmann. Die südosteuropäischen Märkte wie Ungarn oder Bulgarien würden stark wachsen und auch Russland und Indien seien Zukunftsmärkte, ergänzte er.

Lesen Sie weitere Berichte aus Frankfurt am Main   Zur Startseite