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Wohnungssuche an einer Pinnwand der Uni: Es gibt Momente im Leben, an die möchte man nicht erinnert werden.
Mietpreise
Frankfurt

Nur München ist teurer

Von Kathrin Rosendorff
11:33

Frankfurts Studierende zahlen höhere Mieten als je zuvor. Und zwar im Schnitt 480 Euro für ein WG-Zimmer. Das sind 30 Euro mehr als im Vorjahr. Nur München sei im Bundesdurchschnitt teurer. Zu diesem Ergebnis kommt nun das Moses-Mendelssohn-Institut (MMI) in Kooperation mit dem Immobilienportal WG-Gesucht.de bei einer Untersuchung von 96 Standorten mit mehr als 5000 Studierenden.

Dem Spitzenreiter München, der die Schallmauer von 600 Euro WG-Miete jetzt erstmals erreichte, steht mit durchschnittlich 230 Euro Chemnitz als günstigster Standort gegenüber.

Ermittelt wurde zudem ein Anspannungs-Index des studentischen Wohnungsmarktes mit maximal 100 möglichen Punkten.

In den zehn Städten mit der ohnehin angespanntesten Wohnlage stieg dieser Scoring-Index seit 2013 besonders deutlich: Frankfurt landet da auf Platz 4 mit 73,5 Punkten. München belegt mit 79 Punkten Platz 1, Berlin liegt auf Platz 6 mit 67 Punkten. „Hauptursache für diese Entwicklung ist die Mischung aus einer zunehmenden Nachfrage, steigenden Preisen und mangelndem Angebot in den gefragten Hochschul-Standorten“, sagt Stefan Brauckmann, Direktor des Moses- Mendelssohn -Instituts.

Auch Wohnheime der lokalen Studierendenwerke könnten nur wenig Abhilfe schaffen. Für nicht einmal jeden zehnten Studierenden (9,6 Prozent) stehe eine subventionierte Unterkunft zur Verfügung. In Frankfurt gäbe es sogar unterdurchschnittliche Werte. So gibt es hier sogar nur für 7,1 Prozent der Studierenden subventionierte Wohnungen. 

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