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Am Neu-Isenburger Bahnhof ist schon jetzt der Pendlerparkplatz häufig überfüllt. Bild: Monika Müller
Neu-Isenburg
Rhein-Main

Viele Parkplätze fehlen

Von Andreas Hartmann
21:49

Das Rodgauer Ingenieurbüro Habermehl und Follmann hat im Auftrag der Stadt Neu-Isenburg ermittelt, wie sich der Bedarf an Auto- und Fahrradabstellplätzen mit dem Bau der Regionaltangente West (RTW) entwickeln wird. Dabei soll auf Pendler Rücksicht genommen werden, die Auto oder Fahrrad und Bahn kombinieren.

Das Büro empfiehlt demnach in seinem Gutachten, am Neu-Isenburger Bahnhof weitere 300 Park-and-Ride-Parkplätze und 65 vandalismus- und diebstahlsichere Fahrradabstellplätze einzurichten. Bei einer möglichen Verlängerung der RTW bis ins Birkengewann rechnen die Planer insgesamt mit einem Bedarf von 445 Auto- und 280 Fahrradabstellplätzen im Bereich des Bahnhofs sowie 270 Stellplätzen für Autos und 40 für Fahrräder im Bereich des Birkengewanns.

„Die Untersuchung macht deutlich, dass durch die RTW, wie von uns bereits erwartet, ein deutlich höherer Bedarf an Parkplätzen sein wird“, sagt Neu-Isenburgs Erster Stadtrat Stefan Schmitt (CDU). „Da bereits heute die Parkmöglichkeiten am Bahnhof mehr als ausgelastet sind, brauchen wir in jedem Fall neue Parkangebote – idealerweise am Bahnhof und im Osten der Stadt. Und dies ist dann auch als Maßnahme zur Realisierung der RTW zu berücksichtigen und zu finanzieren.“

Die geplante RTW soll den Frankfurter Hauptbahnhof westlich umfahren und Neu-Isenburg und Dreieich direkt mit dem Flughafen und Bad Homburg verbinden. Geplant ist auch eine direkte Anbindung des Isenburg-Zentrums und möglicherweise auch des Neubaugebiets Birkengewann. aph

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