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Die Bahnhofsviertelnacht im Jahr 2017: Auch in diesem Jahr werden wieder Zehntausende in dem Quartier erwartet.
Das bringt der Tag
Rhein-Main

Frankfurts Bahnhofsviertel bereitet sich auf Party vor

Von Monika Gemmer
07:26

Der Tag beginnt mit einer traurigen Meldung: Im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen ist am Dienstagabend eine junge Frau gestorben. Die 28-Jährige Radfahrerin war aus bislang ungeklärter Ursache unter eine Straßenbahn geraten. Noch am Unfallort erlag sie ihren Verletzungen.

Ryanair streicht Verbindungen

Der Billigflieger  Ryanair streicht sein Angebot am Hunsrück-Flughafen Hahn zusammen. Die Zahl der wöchentlichen Flüge verringert sich im Winterflugplan 2018/19 um rund 20 Prozent im Vergleich zum Winter 2017/18, wie die irische Airline der dpa mitteilte. Laut der Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn sinkt damit die Zahl der Flüge pro Woche von 93 auf 74. Sie analysierte: „Bei einer Auslastung von 80 Prozent bedeutet dies für die Zeit von November 2018 bis März 2019 für den Flugplatz Hahn ein Minus von circa 120.000 Passagieren.“.

Und noch einmal Ryanair:  Das Fluggastrechteportal Flightright hat beim Landgericht Frankfurt Klage gegen den irischen Billigflieger  eingereicht und will eine Entschädigung der Passagiere für Flugausfälle im Zuge der Pilotenstreiks erreichen. Der Streik sei „die logische Konsequenz von Ryanairs fragwürdiger Personalpolitik“, sagte Flightright-Rechtsexperte de Felice dem „Handelsblatt“. Ryanair lehnt eine Entschädigung der Passagiere ab. 

Bahnhofsviertelnacht in Frankfurt

Frankfurt bereitet sich derweil auf die Bahnhofsviertelnacht vor. Am Donnerstag, 16. August 2018, werden wieder zehntausende Besucher in den Stadtteil westlich der Innenstadt strömen. Das Viertel, in dem ja eigentlich das ganze Jahr über gefeiert wird, verwandelt sich dann in eine ganz besondere Partymeile und zeigt seine zwei Seiten: Rotlicht und Kultur. Die Bahnhofsviertelnacht am Donnerstag startet um 18 Uhr.

Überfall auf Juwelier im Main-Taunus-Zentrum: Neuauflage des Prozesses beginnt

Mehr als vier Jahre nach dem Überfall auf einen Juwelier im Main-Taunus-Zentrum muss sich vom heutigen Mittwoch  an ein 30 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten. Er soll laut Anklage der dreiköpfigen Gruppe angehört haben, die den Juwelier im Februar 2014 überfallen und Schmuck und Edelsteine im Wert von 540.000 Euro erbeutet haben soll.

In einem ersten Prozess war der Angeklagte allerdings freigesprochen worden, nachdem die Strafkammer ihn nicht einwandfrei als Mittäter identifizieren konnte. Auf die Revision der Staatsanwaltschaft hob der Bundesgerichtshof den Freispruch jedoch auf und wies die Sache einer anderen Strafkammer zur neuen Verhandlung zu. Zunächst sind drei Verhandlungstage vorgesehen. 

Bahn feiert neues elektronisches Stellwerk

Viele Wochen lang war der S-Bahn-Tunnel in Frankfurt gesperrt, zuletzt fuhren in den hessischen Sommerferien sechs Wochen lang keine S-Bahnen unterm Frankfurter Zentrum. Das neue elektronische Stellwerk, an dem mehrere Jahre gewerkelt wurde, ist bereits in Betrieb genommen, heute feiert die Bahn das mit einem Festakt ganz offiziell. 

Linke legt in Wiesbaden Sondervotum zu NSU-Ausschuss vor

Der NSU-Untersuchungsausschuss im hessischen Landtag sollte herausfinden, ob die Behörde im Land bei der Aufklärung des Mordes an dem Internetcafé-Betreiber Halit Yozgat im Jahr 2006 geschlampt haben. Fast vier Jahre lang arbeitete der Ausschuss, am Ende konnten sich seine Mitglieder nicht auf ein gemeinsames Abschlusspapier einigen. Die Linke-Fraktion  stellt heute im Wiesbadener Landtag ihr Sondervotum vor. 

Neue Professur zur Landesgeschichte in Marburg

Die jüngere Geschichte des Landes Hessen wird künftig in Marburg erforscht: An der Philipps-Universität nimmt die neue Professur für Hessische Landesgeschichte zum Wintersemester ihre Arbeit auf.  Im Marburger Landgrafenschloss wird der neue Forschungszweig heute vorgestellt.

„Hitler-Glocke“ bekommt Erklär-Tafel

Noch ein Blick ins Nachbarland Rheinland-Pfalz: Die so genannte „Hitler-Glocke“ im pfälzischen Herxheim soll bis Ende dieses Jahres eine Infotafel bekommen. Im Gespräch ist laut Denkmalreferent Armin Hanson vom Landkreis Bad Dürkheim eine Stele vor der evangelischen Kirche. Um die umstrittene Glocke mit der Aufschrift „Alles fuer's Vaterland. Adolf Hitler“ war eine lebhafte Diskussion entbrannt - am Ende wurde entschieden: Sie bleibt hängen. (mit dpa)

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