© Hasan Bratic (dpa), FR
Der neue Frankfurter Trainer Adi Hütter hätte sich geschichtsbedingt eher einen anderen Vornamen gewünscht.
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Adi Hütter und der Name

09:52

„Man kann sich vielleicht vorstellen, dass, wenn man diesen Namen bekommt, man vielleicht nicht 100 Prozent glücklich ist. Als Kind merkt man es ja noch nicht, aber irgendwann wird man mit meinem Namen irgendwo mit der Vergangenheit in Verbindung gebracht“, sagte Hütter im Interview dem Radiosender FFH. Der 48 Jahre alte Österreicher, der eigentlich mit Vornamen Adolf heißt, wird von Freunden, Familie und in seinem Job als Fußballtrainer immer nur Adi genannt.

„Man könnte sich vielleicht auch einen anderen Namen wünschen, aber meine Mutter hat sofort vom ersten Tag an einfach nur Adi zu mir gesagt und grundsätzlich fast alle sagen zu mir Adi“, sagte Hütter.

Sein Name sei auch durch ein tragisches Familienunglück bedingt, bei dem sein Onkel mit 27 Jahren tödlich verunglückt sei. Seine Eltern wollten Hütter eigentlich anders taufen lassen, hatten sich dann aber von der Oma, gleichzeitig Taufpatin des heutigen Trainers, überzeugen lassen. 

Rönnow ist fit

Neuverpflichtung Frederik Rönnow ist nach seiner Knieverletzung bereit für seinen ersten Einsatz als Torwart von Eintracht Frankfurt.

„Der Start war durch meine Verletzung durchwachsen, aber jetzt bin ich fit. Ich spüre natürlich eine gewisse Spannung in mir, das brauche ich auch, um Leistung zu bringen“, sagte der 25 Jahre alte Fußballprofi in einem Interview der „Bild“. Debütieren darf der Däne beim Supercup an diesem Sonntag (20.30 Uhr) gegen den FC Bayern München.

„Klar wäre es von Vorteil gewesen, wenn ich vorher schon ein paar Freundschaftsspiele gemacht hätte. Jetzt muss ich halt gleich in einem großen Spiel und gegen Top-Stürmer ran. Aber so ist es eben“, sagte Rönnow. Der Nachfolger von Lukas Hradecky kann in seinem ersten Spiel mit der Eintracht gleich einen Titel gewinnen. „Nervös ist das falsche Wort, aber ich bin natürlich angespannt“, sagte der Keeper. Seinen Gegenüber Manuel Neuer hält Rönnow für den „komplettesten Torwart weltweit“. (dpa)

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